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Handwerker

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Moderator: bigbird

Handwerker

Beitragvon Jure » Sa 22. Apr 2017, 12:18

Handwerk, so sagt das Sprichwort, hat „Goldenen Boden” Da muß was dran sein, denn man kann, und das ohne böswillig zu sein, man kann zu dem Schluß kommen, Handwerker hätten es eigentlich gar nicht mehr nötig, zu arbeiten. Haben Sie schon mal versucht, einen Handwerker zu bekommen? Und dann noch zu einer bestimmten Zeit? Wenigstens in einem bestimmten Jahrzehnt, auf ein Jahr hin oder her will man den Ärmsten ja gar nicht festlegen. Dennoch - es ist einfach unmöglich. Der Chansonnier Reinhard Mey schrieb und sang einmal das Lied: „Ich bin Klempner von Beruf...” und karikierte speziell diesen Berufsstand darin aufs Treffendste. Was er, ich glaube das Lied entstand in den frühen 80ern, damals jedoch nicht wußte und auch nicht wissen konnte ist, daß die Situation sich noch entscheidend ändern würde. In seinem Lied konnte Herr Mey den Fachmann wenigstens noch in dem Jahr in seiner überfluteten Wohnung begrüßen, in dem er ihn zur Hilfe gerufen hatte. Heutzutage spendet man reichliche Dankopfer, wenn der Handwerker wenigstens noch im gleichen Dezennium zurückruft.
Das allerdings setzt natürlich voraus, daß man jenen Handwerker überhaupt erreicht. Und auch das ist nicht einfach, ganz und gar nicht. Wenn Sie den Bundeskanzler oder den amerikanischen Präsidenten oder den Papst persönlich sprechen wollen, reichen meistens ca. 700 - 1000 Anrufe, irgendwann hat man den Gewünschten dann mal „am Apparat” Nicht so bei einem Handwerker. Der hat zwar auch einen Anrufbeantworter. Entweder die Ehefrau, welche hoch und ebenso heilig versichert, „gleich wenn er heimkommt werde ich ihn unterrichten” und die auch beim 3 und beim 876 Anruf schamlos von Notfällen berichtet, zu denen eben jener Handwerker ganz schnell mal, und unaufschiebbar, eilen mußte. Oder einen elektrischen Anrufbeantworter, welcher keine andere Aufgabe hat, als die eingegangenen Notrufe „wie durch Hexerei” vom Band zu löschen. Sonst hat dieser elektrische Beantworter keine Aufgabe. Und dann kann man es ja, gottlob, noch mit dem Fax versuchen. Doch auch dagegen ist dieser Handwerker, ist jeder Handwerker, bestens gerüstet. Entweder steht jenes Faxgerät gerade so „ungünstig” daß das notrufende und flehende Fax geradewegs im Aktenvernichter landet. So was Dummes!
Oder es ist ein intelligentes Fax, welches solche Nachrichten sogleich ohne großes Aufhebens vernichtet, indem die Schneidefunktion nicht etwa das eingegangene Fax einfach abschneidet sondern dieses kurzerhand mit eben jener Schneideinrichtung in mikroskopisch kleine Schnipsel zerlegt. Keine Chance, das wieder zusammenzusetzen. Und wenn das alles versagt, gibt es da noch den einjährigen Sohn / die einjährige Tochter / den halbjährigen Hund oder den 100jährigen Goldhamster, welche alle von Geburt an darauf dressiert sind, Faxe zu vernichten. Am besten, bevor sie überhaupt gesendet werden.
Übrigens: überschlägt man einmal nur ganz oberflächlich die Anzahl der Notfälle, zu denen jener Handwerker immer gerade eben gerufen wurde, kommt man schnell auf die Einwohnerzahl einer mittleren Großstadt. Da erkennt man, was wirklich Streß ist...
Ein Bekannter verbüßte jüngst eine zweijährige Haftstrafe wegen Freiheitsberaubung. Das kam so: Er brauchte dringend einen Installateur. Schon im Jahre 1986 hatte er versucht, den überaus beschäftigten Mann zu erreichen. Doch erst nach einem knappen halben Jahr gelang ihm dieses. Bis der Mann schließlich kam, war es 1992 geworden und mein Bekannter war so froh und vor Glück schier von Sinnen, daß er den Meister der Rohre in seiner Wohnung mittels Fußketten, einer schweren eisernen Kugel und Handschellen bis Ende 1993 festhielt. Von diesen Zwangsmitteln konnte der sich befreien, indem er irgendwann einmal seine Eisensäge aus seinem Werkzeugkasten verstecken konnte um sich eines nachts damit von Kette, Kugel und Handschellen zu befreien. Er zeigte meinen todunglücklichen Bekannten an, bezichtigte ihn der Freiheitsberaubung. Ein vollkommen weltfremder Richter sprach dann dieses Urteil: Zwei Jahre - ohne Bewährung!
Ich dagegen ließ mir etwas besseres einfallen.
In einer größeren Stadt, nicht weit entfernt, gibt es einen Mietwagenverleih, der ausschließlich Luxuskarossen verleiht. Beispielsweise für Hochzeiten, Beförderungen etc. Dort entlieh ich mir einen laaaangen Caddillac samt Chauffeur und ließ diesen Chauffeur mit jenem laaaangen Caddillac zu Arbeitsbeginn „meines” Installateurs an dessen Haus vorfahren mit der freundlichen Einladung zu einem opulenten Sektfrühstück. Was soll ich Ihnen sagen: Der Mann kam. Wir speisten vorzüglich, plauderten nett miteinander und irgendwann begann er mit seiner Arbeit. Ich frohlockte. Nicht mit brutaler Gewalt, nein, mit Stil und Raffinesse muß man einem solchen Mann kommen.
Als er sich die zu erwartende Arbeit besehen hatte, stieg er mit den Worten: „...muß nur rasch ein Werkzeug holen” in den Caddillac und ließ sich nach Hause fahren. Ich habe ihn seither nicht mehr gesehen.
Ach übrigens, da fällt mir nochwas ein: wußten Sie, daß es auch tatsächlich jemanden gibt, der leichter erreichbar ist, als jener besagte Handwerker? Und dessen Leitung nie besetzt ist? Den Sie nicht mittels Caddillac und Sektfrühstück einladen und mit Kette, Eisenkugel und Handschellen zum Bleiben „überreden” müssen. Und das alles, obschon er bestimmt unendlich mehr beschäftigt ist, als jeder Handwerker.
Das ist Jesus. Er kommt, wenn Sie ihn in ihr Herz einladen, und er kommt gerne. Und wenn Sie ihn in Ihr Herz aufgenommen haben, bleibt er bei Ihnen. freiwillig und ganz ohne Zwang.
Reden Sie doch mal mit ihm. Er ist sehr umgänglich und freut sich über jeden Anruf.
(c) Jure
Jure
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Registriert: Do 23. Feb 2017, 12:28

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